Göhren (Ostseebad) ist eine Gemeinde im Landkreis Rügen auf der gleichnamigen Insel in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt Mönchgut-Granitz mit Sitz in der Gemeinde Baabe verwaltet.

Göhrener Kurpavillon von der Seebrücke aus gesehen
Göhren ist ein bedeutender Badeort. Ursprünglich ein kleines Fischerdorf, entwickelte sich Göhren im vorigen Jahrhundert zu einem bedeutenden Ferienort. Der Bau der Schmalspurbahn "Rasender Roland" forcierte die Entwicklung, die Kleinbahn fährt übrigens noch heute im Linienverkehr und verbindet Göhren mit den Badeorten Baabe, Sellin und Binz. Sie endet im Putbuser Ortsteil Lauterbach.
Göhren hat gleich zwei Strände, den Nordstrand und den Südstrand. Der Nordstrand ist der eigentliche Badestrand mit Kurpromenade. Neben Hotels und Pensionen, die zum großen Teil im Stil der Bäderarchitektur gehalten sind, bietet Göhren auch Campingplätze, die direkt am Strand liegen.
Von der Göhrener Kirche aus hat man einen wunderbaren Blick über die Halbinsel Mönchgut mit der Boddenküste. Wie ein Kap wirkt das Göhrensche Hövt (Nordperd) auf den Wanderer, der von Göhren aus die östliche Spitze der Insel Rügen erwandert. Auch die eine oder andere Pflanze, die als längst ausgestorben galt, wurde in diesem Naturschutzgebiet wieder entdeckt.
Etwa 300 m vor der Küste Göhrens liegt der größte bekannte deutsche Findling, der Buskam. Sein Volumen beträgt zwischen 600 und 700 m³, was einer Masse von 1.800 Tonnen entspricht.